Erste Woche - Ein Update
Dienstag, 5.3.2019
Die erste ganze Woche der Maßnahme ist in vollem Gange.
Soweit läuft alles ganz gut, ich gewöhne mich an die Zeiten, die Gruppe und die Räumlichkeiten. Der Ablauf ist mir noch nicht zu 100% klar, aber ich nehme die Dinge so, wie sie kommen. Immerhin gibt es eine grobe Struktur, die vorschreibt, wann welcher Dozent die Gruppe übernimmt.
Die erste ganze Woche der Maßnahme ist in vollem Gange.
Soweit läuft alles ganz gut, ich gewöhne mich an die Zeiten, die Gruppe und die Räumlichkeiten. Der Ablauf ist mir noch nicht zu 100% klar, aber ich nehme die Dinge so, wie sie kommen. Immerhin gibt es eine grobe Struktur, die vorschreibt, wann welcher Dozent die Gruppe übernimmt.
Morgen stehen Einzelgespräche mit der Psychologin an, und ich bin auf jeden Fall gespannt. Ich habe leider überhaupt keine Ahnung, wie wir mit einander auskommen werden, aber auch da muss ich mich immer wieder daran erinnern, die Dinge ruhig angehen zu lassen.
Was ich nicht erwartet habe, ist wie schnell die Zeit vorbei geht. Die Dozenten und Leiter richten sich im Pausenbedarf nach uns, nur die Mittagspause von einer Stunde steht fest.
Was ich nicht erwartet habe, ist wie schnell die Zeit vorbei geht. Die Dozenten und Leiter richten sich im Pausenbedarf nach uns, nur die Mittagspause von einer Stunde steht fest.
Gruppengespräche sind sehr interessant, die Gruppe aus verschiedenen Altersklassen und Erfahrungsleveln zusammengesetzt. Das wirft immer wieder unterschiedliches Licht auf die verschiedenen Themen und mir wurde auch klar, wie naiv ich oft denke und fühle.
Meine Sicht auf die Welt verträgt sich oft nicht mit dem, was besprochen wird und die Rückschlüsse erscheinen mir unvorstellbar.
Trotzdem bin ich bisher zufrieden mit der Maßnahme, und sie macht mir auch etwas Spaß.
Nach der Maßnahme noch arbeiten zu gehen ist das schwierigste an der Situation. Ja, es ist nur ein Ehrenamt, aber wenn man die Belastung eines 6 Stunden Tages (ab April sogar 7 Stunden!) Nicht gewohnt ist, kann jede zusätzliche Belastung zu viel sein. Ich habe mir vorgenommen bis zu den Osterferien weiter zu machen, in den Ferien Energie zu tanken und danach bis zu den Sommerferien hoffentlich auch durchzuhalten.
Meine Sicht auf die Welt verträgt sich oft nicht mit dem, was besprochen wird und die Rückschlüsse erscheinen mir unvorstellbar.
Trotzdem bin ich bisher zufrieden mit der Maßnahme, und sie macht mir auch etwas Spaß.
Nach der Maßnahme noch arbeiten zu gehen ist das schwierigste an der Situation. Ja, es ist nur ein Ehrenamt, aber wenn man die Belastung eines 6 Stunden Tages (ab April sogar 7 Stunden!) Nicht gewohnt ist, kann jede zusätzliche Belastung zu viel sein. Ich habe mir vorgenommen bis zu den Osterferien weiter zu machen, in den Ferien Energie zu tanken und danach bis zu den Sommerferien hoffentlich auch durchzuhalten.
Freitag, 8.3.2019
Nun ist die erste Woche der Maßnahme geschafft.
Das Gespräch mit der Psychologin am Mittwoch war interessant, wenn auch überhaupt nicht was ich erwartet hatte.
Diese Frau hat so eine unglaublich gute Menschenkenntnis und ein feines Gespür. Sie hat bei mir Verhaltensweisen erkannt, die mir selbst nicht bewusst waren und mich sehr behindern. Mir fällt es noch sehr schwer solche Dinge nicht persönlich zu nehmen, obwohl ich weiß, dass diese Beobachtungen mich nicht angreifen, sondern helfen sollen.
Wir haben Vereinbarungen getroffen, und ich habe die Hausaufgabe mich nach möglichen Bereichen für ein Praktikum umzusehen, das nicht im sozialen Bereich stattfindet, und eher das Ziel hat meine körperliche Leistungsfähigkeit zu prüfen und zu erproben.
Heute war relativ ruhig, da der Tag für Recherche fürs Praktikum vorgesehen war. Unsere „Betreuerin“ für Freitage (Ich bin mir immer noch nicht sicher, wie man es nennen kann, Betreuer stimmt an sich nicht ganz.) ist wohl seit ein paar Wochen krank und unsere Gruppe war praktisch sich selbst überlassen, was zur Abwechslung ganz schön war.
Ich sitz gerade bei der Nachhilfe und warte auf meinen einzigen Schüler für heute.
Die Nachhilfe mit dem Alltag zu vereinbaren erweist sich als die schwierigste Herausforderung bisher. Ich hoffe, ich kann beides erfolgreich neben einander weiter führen, mein Ehrenamt zu verlassen oder auch nur zu unterbrechen, wäre zwar keine Katastrophe, aber ich möchte es doch ungern tun.
Die Nachhilfe mit dem Alltag zu vereinbaren erweist sich als die schwierigste Herausforderung bisher. Ich hoffe, ich kann beides erfolgreich neben einander weiter führen, mein Ehrenamt zu verlassen oder auch nur zu unterbrechen, wäre zwar keine Katastrophe, aber ich möchte es doch ungern tun.

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